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Zöliakie – Wie lebt es sich glutenfrei?

Zöliakie – das ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Sie bewirkt eine Unverträglichkeit gegen das sogenannte Gluten, ein bestimmtes Eiweiß in vielen Getreidesorten. Ich selbst habe die Krankheit erst Anfang 2013 bemerkt obwohl ich im Nachhinein viele der Symptome schon seit Jahren hatte. Doch wie lebt es sich nun mit Zöliakie? Welche Symptome gibt es? Ist es schlimm, auf Getreide zu verzichten? Auf diese Fragen möchte ich in diesem Artikel näher eingehen.

Wie hast du die Zöliakie bemerkt?

Schon immer hab ich gemerkt, dass ich irgendwelche Probleme mit Getreide habe. Wenn ich Brot gegessen habe musste ich zum Beispiel vermehrt aufstoßen. Auch litt ich die letzten Jahre dauerhaft unter einer verstopften Nase und hatte meistens Hautprobleme, mal mehr mal weniger. Letztes Jahr habe ich von der Glutenunverträglichkeit gelesen, aber es nicht wirklich beachtet. Doch aufgrund der Vorgeschichte mit dem Brot und der dauernden Hautprobleme suchte ich mal nach den Symptomen für Zöliakie und kam dabei relativ schnell darauf, dass ich einige davon vorzuweisen hatte – nämlich eben die Hautprobleme und die verstopfte Nase zum Beispiel.

Silvester 2012 beschloss ich daher den Selbstversuch (was erst dann ging, da es zu Silvester Käsefondue gab – da konnte ich nicht drauf verzichten ;-) ) und verzichtete ab 2013 probeweise auf glutenhaltige Lebensmittel. Die Verbesserung stellte sich sehr schnell ein, die Haut wurde besser, die Nase freier und ich fühlte mich ganz allgemein einfach besser (auch wenn ich davor schon dachte ich fühle mich gut, der Unterschied war enorm). Im Gegenzug dazu merkte ich auch sofort, wenn ich doch mal etwas aß, das Gluten enthält – sofort am nächsten Tag ist meine Brust dann mit roten Punkten übersäht und ich merke auch sehr deutlich, dass ich die Tage danach weniger Energie habe (gerade beim Training zum Beispiel).

 

Und nun? Wie gehts weiter mit Zöliakie?

Die Umstellung zu einem glutenfreien Lebensstil fiel mir deutlich einfacher als ich gedacht hätte. Gerade am Anfang gab es natürlich häufiger die Momente in denen ich einige Sachen vermisst habe – Gebäck, Brot oder auch einfach mal einen Burger. Aber da mir nun die Konsequenzen, die das am nächsten Tag haben wird, bewusst waren, verzichtete ich zum allergrößten Teil darauf.

Glücklicherweise entwickelt sich nach und nach eine ganze Industrie rund um die Versorgung von Zöliakiekranken, daher gibt es inzwischen fast alles auch glutenfrei in vielen Supermärkten – leider natürlich zu einem sehr saftigen Preis. Die Alternativen sind nicht immer die besten (zum Beispiel schmeckt mir glutenfreies Brot nicht sonderlich gut, Nudeln sind aber im Gegensatz dazu sehr lecker) aber wenn man gerade Heißhunger auf etwas hat kann der Ersatz durchaus auch befriedigen. Die meisten Supermärkte in meiner Gegend (REWE, Edeka etc) haben inzwischen auch ein eigenes Regal nur für glutenfreie Lebensmittel, hin und wieder gibt es die Alternativen aber auch direkt bei den Ursprungswaren (also neben dem normalen Brot gibt es zum Beispiel glutenfreies Brot, bei den Nudeln dasselbe etc).

Ein halbes Jahr später habe ich mich nun größtenteils an die Umstellung gewöhnt und sehe sogar die positiven Seiten daran.

 

 

Positive Seiten? Spinnst du? Was ist denn daran positiv?

Zum einen hat mich die Zöliakie quasi komplett von Fast Food und auch den meisten Fertiggerichten entfernt. Ein Besuch bei McDonalds, Burger King, Subway und Co macht keinen großen Sinn, wenn man auf Lebensmittel aus Getreide verzichten möchte und auch Fertigpizza und ähnliche Dinge sind tabu. Meine Ernährung ist daher deutlich gesünder geworden.

Auch Restaurantbesuche sind deutlich eingeschränkt, denn auch dort findet sich in fast allem Mehl – man denke nur an Beilagen wie Nudeln und Brot oder auch einfach eine Panade beim Schnitzel. Ich koche viel mehr daheim und kann daher selbst bestimmen, welche Inhaltsstoffe auf den Tisch kommen.

Insgesamt könnte man also sagen: Die Zöliakie hat sich durchaus positiv auf meine Ernährung ausgewirkt. Und die Löcher im Geldbeutel durch die teureren Ersatzlebensmittel werden durch den Verzicht auf Restaurants auch sehr gut gestopft.

 

Hast du selbst Erfahrungen mit Zöliakie gemacht oder leidest selbst darunter? Vielleicht hast du ja einen guten Tipp für glutenfreie Produkte oder Rezepte. Schreib mir einfach einen Kommentar – ich bin gespannt!

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