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Stadtlauf München 2013 – Erlebnisbericht

Ein leicht verregneter Sonntag in München und überall in der Stadt trifft man auf Menschen in orangefarbenen Laufshirts – der Stadtlauf ist wieder angesagt. Dieses Jahr allerdings mit dem Unterschied, dass auch ich zum ersten Mal teilnehme und euch hier einen Einblick geben möchte, wie ich das ganze erlebt habe.

Nach meiner ersten Rennerfahrung beim B2Run letztes Jahr habe ich mich dieses Jahr für zwei Rennen angemeldet – zuerst den Stadtlauf (allerdings erstmal nur die 5km Strecke) und einen knappen Monat später wieder den B2Run. Nachdem die Vorbereitung und das Training seit letztem Jahr durchaus gut lief habe ich mir als Ziel für den Stadtlauf die 25 Minuten Grenze gesetzt.

 

Die „Anreise“

Die Teilnehmer des Stadtlaufs dürfen das gesamte Verkehrsnetz dank des tollen orangenen Shirts umsonst benutzen, weshalb ich mich mit zwei Freunden nach einer viel zu kurzen Nacht mit der S-Bahn auf den Weg zum Marienplatz mache. An unserer Haltestelle steigen schon die ersten Teilnehmer aus, die scheinbar den Halbmarathon gelaufen sind, der bereits um 8 Uhr gestartet ist – mein einziger Gedanke: „Man, die sehen aber noch frisch aus. Um acht war ich erst seit 3 Stunden im Bett…

Als wir am Marienplatz ankommen sehen wir noch einige Zieleinläufe des 10km Laufs, allerdings ist gar nicht soviel los wie ich vermutet hätte. Wir vertreiben uns ein wenig die Zeit bis zum Start der 5km und reihen uns dann ein Stück weiter hinten ein. Auch die Teilnehmerzahl ist hier viel geringer als ich dachte.

 

Der Start

Pünktlich um 13 Uhr geht der Startschuss und die Masse setzt sich auch sehr schnell in Bewegung. Noch schnell Musik und RunKeeper auf dem Handy gestartet und dann geht es auch schon los – die Startlinie kommt näher. Hier bin ich bereits etwas verwundert, da ich bei meinem einzigen Vergleichsrennen letztes Jahr eine ganze Stunde gebraucht habe, um überhaupt die Startlinie zu überqueren. Nach dem Start geht es erstmal etwas enger zu, bis wir den Odeonsplatz erreichen – Überholen ist nur schwer und selten möglich, da sich das Starterfeld bunt gemischt aufgestellt hat und auch viele Nordic Walker ziemlich weit vorne starten.

 

Das Rennen

Kaum verbreitert sich die Strecke ein wenig kann die (zeitliche) Aufholjagd starten und ich gebe ein bisschen mehr Gas. Bei der zwei Kilometer-Marke habe ich laut RunKeeper meine durchschnittliche Zielgeschwindigkeit wieder erreicht – hier weiß ich allerdings noch nicht, dass dieser ein Teil der Strecke aufgrund von Unterführungen nicht aufzeichnet, ich also eigentlich schon viel weiter bin, daher versuche ich die Geschwindigkeit zu halten. Vom Gefühl her läuft es nicht so gut, es ist äußerst anstrengend und fühlt sich nicht so locker an, wie in manchen Trainingsläufen.  Bei der vier Kilometer-Marke lege ich eine kurze Gehpause von etwa 20 Sekunden ein, danach gehts auf zum Endspurt. Inzwischen habe ich viele Leute überholt, was auf dem Weg durch den Park problemlos möglich ist. Viele Spaziergänger und Zuschauer säumen hier den Weg und feuern die Läufer auch oft an – das spornt natürlich zusätzlich an.

 

 

Der Zieleinlauf

Nachdem ich den Park verlasse ist das Läuferfeld um mich herum deutlich geschrumpft, ich sehe nur noch vereinzelte Läufer vor mir. Die Strecke ist nun dieselbe wie nach dem Start und wir bewegen uns über den Odeonsplatz Richtung Ziellinie. Ich versuche, mein Tempo zu halten obwohl ich inzwischen äußerst kaputt bin, doch die Zeitmessung von RunKeeper deutet immer noch auf eine gute Zeit hin. Die letzten Meter versuche ich noch ein klein wenig zu sprinten (obwohl es vermutlich nur ein etwas schnelleres Laufen ist, es fühlt sich an wie ein Sprint! Wirklich!) und überschreite die Ziellinie ziemlich glücklich, dass es vorbei ist. RunKeeper zeigt mir eine Zeit von 22:49 Minuten an, allerdings nur eine gelaufene Strecke von 4,75km daher bin ich noch etwas skeptisch.

 

Das Drumrum

Nach dem Zieleinlauf werden kostenlose Getränke für die Läufer verteilt und auch Äpfel, Bananen, Powerriegel und Blasenpflaster kann man sich abholen. Die Organisation ist hier tadellos, wie bei der ganzen Veranstaltung (im 5km Bereich, die vorherigen Läufe habe ich nicht mitbekommen). Als ich zuhause ankomme schaue ich nach, ob meine Zeit schon online ist und auch hier gibt es eine Überraschung: die Website läuft ohne Probleme und ich kann meine finale Zeit und Platzierung sehen.

Platz 63 in 22:21 Minuten

 

Damit habe ich mein Ziel beim Stadtlauf erreicht und sogar deutlich unterboten. Eine schöne Erfahrung und ich habe mir für nächstes Jahr vorgenommen, wieder teilzunehmen – dann aber die 10km. Doch jetzt beginnt erstmal das Training für den B2Run 2013 in 3,5 Wochen.

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