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Fett – Wofür brauchst du Fett?

Im Supermarkt sind dir sicherlich schon die immer häufigeren Light- oder Diätprodukte aufgefallen, die oft mit niedrigerem Fettanteil als das normale Produkt werben – in vielen Fällen mit allerdings mit einem höheren Preis. Doch ist es überhaupt richtig, auf Fett komplett zu verzichten und wofür wird es überhaupt benötigt? Hier im Artikel gebe ich dir eine kleine Übersicht, was es dir bringt und worauf du achten solltest.

Wofür brauche ich Fett eigentlich?

Die meisten Leute denken bei Fett zuerst an ihre Problemzonen. Auch bei Diäten wird oft eine möglichst fettarme Ernährung empfohlen, doch hier gilt generell der Grundsatz: Fett macht nicht dick! Es ist egal, aus welchen Nährstoffen die Kalorien kommen, wenn es zuviele sind nimmt man zu. Allerdings ist es beim Fett besonders einfach, diese Kalorien zu sich zu nehmen, da es immerhin etwa 9kcal pro Gramm enthält. Im Gegensatz dazu liefern Kohlenhydrate und Eiweiß dem Körper jeweils nur etwa 4kcal pro Gramm. Die Fettzufuhr etwas zu verringern schadet also nicht.

Durch den hohen Energiegehalt ist es der Hauptenergiespeicher des Körpers. Das siehst du ja schon daran, dass du sowohl an Gewicht als auch an Volumen zunimmst, wenn du deinem Körper Energie zur Verfügung stellst, die er momentan nicht benötigt. Diese überflüssige Energie wird er für schlechte Zeiten in Fettreserven speichern.
Neben dem Speichern von Energie erfüllt es aber noch einige weitere wichtige Aufgaben:

  • Einige Vitamine sind fettlöslich und können nur in Kombination damit überhaupt aufgenommen werden. Diese würden also einfach direkt wieder ausgeschieden werden.
  • Deine inneren Organe sind vom sogenannten Eingeweidefett umgeben, welches sie polstert und als Schutz dient, genau wie die Fettschicht die sich um deinen Körper legt.
  • Die Membrane deiner Zellen enthalten auch Fette.

 

Gesättigt oder ungesättigt? Ich bin doch lieber satt!

Bei der Ernährung wird zwischen drei Arten unterschieden, welche verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben.

Die gesättigten Fettsäuren sind der ungesündeste Vertreter. Leider sind diese in der heutigen Ernährung immer stärker vertreten, da sie sehr oft in verarbeiteten Fetten vorkommen, zum Beispiel in Fertiggerichten, Fast-Food oder Süßigkeiten. Ein geringer Anteil ist nicht gesundheitsschädigend aber man sollte darauf achten, nicht zuviel davon zu sich zu nehmen.

Einfach ungesättigte Fettsäuren sind gesund und senken das gefürchtete böse Cholesterin (welches übrigens nicht aus Eiern kommt, das ist gutes Cholesterin). Gefunden werden können sie zum Beispiel in Olivenöl, Nüssen oder Avocados.

Was es einfach gibt, gibt es natürlich auch mehrfach. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden in die sogenannten Omega3- und Omega6-Fettsäuren unterteilt – beides Begriffe die auch schon aus der Werbung bekannt sind. Diese sind in der Nahrung besonders wichtig, denn dein Körper kann sie weder allein herstellen noch aus anderen Fettsäuren gewinnen. Omega3-Säuren findest du zum Beispiel in Leinöl, Rapsöl oder verschiedenen Fischsorten, Omega6-Fettsäuren kannst du durch Sonnenblumen- oder Sojaöl zu dir nehmen. Omega3-Säuren sind beim Abnehmen besonders wichtig, denn diese helfen, dabei, die Fettanlagerung im Körper zu bremsen.

Transfette – Gift für den Körper

Besonderes Augenmerk solltest du auf die sogenannten Transfette legen. Diese entstehen bei der Verarbeitung anderer Fette um diese länger haltbar zu machen und sind sehr ungesund, unter anderem wird das Risiko von Arterienverkalkungen und Herzerkrankungen erhöht. Enthalten sind sie oft in Fertigprodukten, Süßigkeiten oder Margarine.

 

Worauf sollte ich bei der Ernährung denn nun achten?

Eine fettfreie Ernährung macht keinen Sinn. Stattdessen solltest du darauf achten, es im Rahmen zu halten und vor allem möglichst gesunde (also ungesättigte) Fettsäuren zu dir zu nehmen. Die Finger ganz solltest du von Transfetten lassen, diese schaden deiner Gesundheit. Wenn du im Supermarkt das nächste Mal Lightprodukte siehst, schau zuerst auf die Kalorien ob es sich überhaupt lohnt, diese zu kaufen, denn oft wird das gesparte Fett dann durch mehr Zucker als Geschmacksträger ersetzt, welcher die Kalorien wieder auf dasselbe Niveau befördert, wie die normale Version.

 

Wiegen Muskeln wirklich mehr als Fett?

Diese Aussage ist generell korrekt, wenn man sie richtig betrachtet. Ein Kilogramm Muskeln wiegt genausoviel wie ein Kilogramm Fett, allerdings ist das Volumen deutlich geringer. Dadurch siehst du bei gleichem Gewicht mit einem höheren Muskelanteil natürlich deutlich schlanker aus.

1 Kommentar zu „Fett – Wofür brauchst du Fett?“

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