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Abnehmen: Mythen und Lügen die dich behindern

Bei kaum einem Thema gibt es heutzutage soviele Mythen, Lügen und Halbwahrheiten wie rund um Diäten und Fitness. Das macht es natürlich umso schwieriger, seinen eigenen Weg zum Wunschgewicht zu finden, schließlich ist es äußerst demotivierend, wochenlang etwas auszuprobieren und dann zu merken: Das bringt ja gar nichts. In diesem Artikel räume ich mit einigen Mythen auf und zeige dir, worauf du wirklich achten musst.

Light, Low Fat und Diätprodukte

Der Verkauf diverser Lightprodukte boomt. Im Supermarkt finden sich zu fast allen Nahrungsmitteln noch fettreduzierte Produkte ganz in der Nähe, etwas teurer natürlich aber immerhin gut zum Abnehmen, stimmts?

Nicht immer. Oft wird bei diesen Produkten als Ersatz für das Fett mehr Zucker beigemischt, wodurch die Kalorien sich doch wieder kaum unterscheiden (oder in seltenen Fällen sogar ansteigen). Es gilt bei den Produkten: Die Kalorien sind entscheidend! Bei manchen Produkten lohnt es sich, die kalorienärmere Variante zu verwenden, allerdings solltest du hier natürlich darauf achten, dann trotzdem keine deutlich größeren Mengen von diesem Produkt zu essen. Das würde den ganzen Vorteil wieder zunichte machen und du hättest vermutlich sogar mehr Geld dafür ausgegeben.

 

Fett macht fett

Viele Menschen denken, es wäre das Fett in den Nahrungsmitteln, das uns dick macht. Heißt ja schließlich auch schon „Fett“. Das ist aber ein absoluter Irrglaube, im Gegenteil. Gesunde Fette sind wichtig für den Körper und die Gesundheit. Einige Fette müssen dem Körper auch von außen zugeführt werden. Egal ob man Eiweiß, Kohlenhydrate oder Fett isst, der Körper kann alle Nährstoffe in Fettreserven anlagern und diese dann auch wieder zu Energie zurückverwandeln. Man sollte also nicht auf den Fettgehalt von Speisen achten sondern auf die Kalorien. Allerdings kann man diese natürlich wunderbar einsparen, indem man auf überflüssiges Fett verzichtet. Beispiel: Wenn du unbedingt Pommes Frites essen möchtest, mach diese selbst im Backofen anstatt welche aus der Friteuse zu essen. Hier benötigst du nur eine kleine Menge Öl, was deutlich Kalorien einspart.

 

Wunderpillen

In der schnellebigen Zeit von heute haben nur wenige Leute die Zeit, sich mit ihrer Ernährung oder sogar Sport auseinanderzusetzen. Oder zumindest glauben sie das. Glücklicherweise gibt es hunderte Wunderprodukte, die unglaubliche Ergebnisse in kürzester Zeit versprechen. 10kg in 2 Tagen abnehmen? Kein Problem mit MagieSchlank oder wie auch immer sie heißen mögen. Das Problem an diesen ganzen Mitteln? Sie funktionieren schlichtweg nicht! Dasselbe gilt auch für Sportgeräte, die einem ein Sixpack ohne körperlichen Aufwand oder ähnliches versprechen. Spar dir das Geld und investier es lieber in eine Fitnessstudio Mitgliedschaft oder sonstige sportliche Aktivitäten deiner Wahl.

 

Essen zu einer bestimmten Tageszeit auslassen

Abends keine Kohlenhydrate, nach 18 Uhr nichts mehr essen und morgens reichlich frühstücken. Es gibt viele Richtlinien wann man was essen sollte und wieviel davon. Im Endeffekt kommt es aber auf die Gesamtkalorien über den Tag verteilt an, nicht darauf wann man sie gegessen hat. Entscheide für dich selbst, wann du essen musst und wann nicht. Aussagen wie „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ sind inzwischen längst überholt. Ich selbst benötige zum Beispiel kein Frühstück und halte es gut bis zum Mittagessen aus, daher verzichte ich meistens auch darauf. Abends jedoch bekomme ich oft noch Hunger und esse auch nach 18 Uhr noch worauf ich Lust habe, achte dabei allerdings auf meine Gesamtkalorien für den Tag.

 

Fett ausschwitzen (zum Beispiel in der Sauna)

Nach einem heißen Saunaaufenthalt zeigt die Waage wirklich einen Gewichtsverlust an und viele denken, man kann das Fett darin ausschwitzen. Leider funktioniert das nicht, der Gewichtsverlust ist einfach das Wasser, das ausgeschwitzt wurde. Sobald man dann wieder trinkt wird dieser Vorrat neu aufgefüllt und das Gewicht ist wieder da. Trotzdem kann Sauna natürlich sehr entspannend sein.

Weniger essen ergibt viel Gewichtsverlust

Diäten wie FdH (Friss die Hälfte) sind stark in Mode. Auch bei den Kalorien wird oft übertrieben und es werden 800kcal-Crash-Diäten durchgeführt für schnellstmöglichen Gewichtsverlust. Doch hier ist Vorsicht geboten. Erstens schadet man mit diesen Crashdiäten der eigenen Gesundheit und zweitens führen diese auch nicht immer zum Erfolg (geschweige denn zum dauerhaften Erfolg). Bekommt der Körper zuwenig Nahrung über einen längeren Zeitraum wird er sich darauf einstellen, und den Energieverbrauch runterfahren, so gut es geht. Schwächegefühle und Müdigkeit können hiervon die Folge sein. Ich habe es selbst auch schon übertrieben damit und hatte dann Kopfschmerzen und dauerhafte Müdigkeit, bis ich wieder einen Tag ordentlich gegessen habe. Beim Abnehmen gilt: Lieber nicht zu schnell, aber dafür gesund und dauerhaft. Außerdem solltest du immer bedenken: Abnehmen ist eine Lebensumstellung. Du kannst dich nicht dein Leben lang mit 800kcal pro Tag ernähren und fällst du nach dieser „Phase“ wieder in dein altes Ernährungsmuster zurück kommen die ganzen Kilos blitzschnell wieder.

 

Sit-Ups führen zum Waschbrettbauch

100 Sit-Ups pro Tag, Bauch-Beine-Po und ähnliches versprechen einen tollen Hintern, ein Sixpack oder straffe, schlanke Beine.  Diese Übungen haben auch einen Effekt und helfen den Muskeln, leider kann man aber kein Fett an einer bestimmten Stelle verbrennen. Es bringt für den Waschbrettbauch also gar nichts, 100 Sit-Ups am Tag zu machen, denn das Fett wird gleichmäßig am Körper verbrannt, Problemzonen können nicht gezielt entfernt werden. Gerade am Anfang sollte man sich auf große Muskelgruppen wie Rücken und Beine konzentrieren, diese benötigen am meisten Energie und verbrennen daher auch die meisten Kalorien. Ist das Fett dann irgendwann weg kann man sich auch um den Muskelaufbau in den Problemzonen kümmern.

 

Lieber viele kleine Mahlzeiten als wenige große

Eine Abnehmregel lautet „Iss lieber 5 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt als 3 große“. Doch auch diese Regel ist inzwischen überholt, die Häufigkeit der Mahlzeiten ist eigentlich egal und sollte jeder für sich selbst bestimmen. Kommst du mit 3 großen Mahlzeiten zurecht und hast keine Probleme, dich bis zur nächsten zu „beherrschen“? Dann bleib dabei. Willst du lieber zwischendurch ein bisschen snacken, tu das, aber achte auf die Kalorien. Am Ende des Tages kommt es wieder nur auf die Kalorien an, die du über den gesamten Tag zu dir genommen hast.

Bestimmte Lebensmittel verbrennen mehr Kalorien als sie dem Körper geben

Extrem kalorienarmen Nahrungsmitteln – zum Beispiel Gurken – wird nachgesagt, die Verdauung würde mehr Kalorien verbrauchen, als sie dem Körper Energie geben. So schön das auch klingt ist das leider trotzdem falsch, denn die Energieangaben sind immer netto, es wurde also bereits berücksichtigt, wieviel Energie der Körper zur Verdauung benötigt. Trotzdem haben diese Lebensmittel so wenig Kalorien, dass man davon problemlos Unmengen essen kann, ohne zuzunehmen. Salatgurken haben zum Beispiel 15kcal pro 100g, man könnte also bei einem Tagesbedarf von 1500kcal also 10kg Gurken essen. Ich bin mir sicher, da setzt vorher das Sättigungsgefühl ein. 😉

 

Ich bin halt so

Zum Abschluss noch ein Mythos, der mein eigenes Leben lange Zeit geprägt hat. Da ich übergewichtig war, seit ich zurückdenken kann, war ich irgendwann der Überzeugung, dass ich halt so bin und daran nichts ändern kann. Lass es dir hiermit gesagt sein: Du bist nicht so! Du kannst genau das sein, was du sein möchtest. Aber nur DU hast es in der Hand, das zu verwirklichen, es hängt von DEINEM Willen ab. Also worauf warten? Schluss mit Mythen und los gehts!

 

Welche Mythen kennst du noch, die du schonmal geglaubt hast? Schreib mir einen Kommentar unter dem Artikel.

1 Kommentar zu „Abnehmen: Mythen und Lügen die dich behindern“

  • Polygon:

    Einwandfrei! Danke für die Zusammenstellung.

    In Sachen Diät ist es leider so, dass Leute wie wir uns Mund fusselig reden können… Denn die Leute investieren lieber unmengen Geld in Medien, Gurus und Geräten, welche dieses und jenes Versprechen, anstatt sich selber einfach mal mit der Biologie/Stoffwechsel und der Physik dahinter zu beschäftigen.

    Nach meiner Erfahrung ist es aber am wichtigsten den Willen zu haben, seine Ernährungsumstellung auch umzusetzen und dabei zu bleiben.

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