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Abnehmen: Motivationstipps

Wenn du schon einmal eine Diät begonnen hast kennst du folgende Situation sicher: Man hat den Entschluss gefasst, endlich etwas gegen die überflüssigen Pfunde zu tun, ist hochmotiviert und fest entschlossen, es durchzuziehen, egal was es kostet. Das hält dann im besten Fall ein paar Tage an, doch irgendwann lässt diese Motivation nach und langsam schleichen sich wieder die alten Essgewohnheiten ein. Um dem entgegenzuwirken gibt es einige nützliche Methoden, die entweder die Motivation hoch halten oder zumindest in gewissen Abständen wieder ein wenig ankurbeln. Denn die allerwichtigste Regel beim Abnehmen ist: Nicht aufhören, bis man sein Ziel erreicht hat!

Vergleichsbilder zeigen den Unterschied schneller

Die eigene Selbstwahrnehmung ist furchtbar. Bevor ich mit Abnehmen begonnen hatte sah ich mich gar nicht als so dick an, erst als dann einige Kilo runter waren, wurde mir immer bewusster, dass in wenigen Jahren 20kg auf die Hüften kamen. Auch beim Abnehmen hat es SEHR lange gedauert, bis ich im Spiegel einen Unterschied gesehen habe. Da man sich selbst täglich sieht bemerkt man die kleinen Veränderungen meistens gar nicht. Meine Freunde meinten schon bei rund 4kg dass man den Unterschied deutlich sieht, ich sah absolut nichts. Hier eignen sich Vergleichsbilder, die man in regelmäßigen Abständen machen sollte.

  • In Unterwäsche oder enger Kleidung, damit man den Unterschied auch sehen kann. Schlabberklamotten sind immer noch schlabbrig, wenn man abnimmt.
  • Immer in der gleichen Position und möglichst auch bei gleichem Licht, um besser direkt vergleichen zu können
  • Mehrere Blickwinkel (am besten von vorne und von der Seite), dadurch sieht man Unterschiede an verschiedenen Stellen (gerade am Bauch sieht man es einfacher von der Seite)
  • Alle 2 – 4 Wochen

Auch bei den Bildern gilt: nicht sofort demotivieren lassen, wenn man eine Zeit braucht, bis man den Unterschied selbst sieht. Man achtet selbst gern auf seine Problemzonen anstatt die Realität zu sehen.

 

Beim Abnehmen Ziele setzen

Wenn der Entschluss gefasst wird, abzunehmen, sollte man auch fest hinter diesem Entschluss stehen und sich zuerst ein Ziel setzen. Dieses Ziel sollte realistisch aber auch herausfordernd sein. Realismus bedeutet hier, man sollte nicht in Topmodel-Dimensionen denken sondern einfach ein gesundes Gewicht für die eigene Körpergröße anstreben. Hat man dieses Ziel erreicht und ist noch nicht zufrieden besteht immernoch die Möglichkeit, sich das nächste Ziel zu setzen und weiterzumachen. Für dieses große Ziel ist neben einem Gewicht auch ein Zeitpunkt nötig, denn nimmt man sich nur vor, wieviel man abnehmen möchte, wird dies immer weiter rausgezögert. Auch der Zeitpunkt sollte realistisch gewählt sein.

Ist das große Ziel gesetzt gilt es, Zwischenziele zu definieren. Je nach Anfangssituation kann das Endziel mehrere Monate oder sogar Jahre dauern, das ist zu lang um für dauerhafte Motivation zu sorgen. Auch für die Zwischenziele gilt, sie sollten realistisch sein aber in wesentlich kürzerem Rahmen. Ich habe mir zum Beispiel jeweils Wochenziele und Monatsziele gesetzt, was bei meinem Tempo von 1kg sehr gut ging. Die Ziele waren dann beispielsweise am Ende jeder Woche 1kg weniger, am Ende des Monats 3kg weniger (mit einem kleinen Puffer für unvorhergesehenes ;-)).

 

Ziele öffentlich machen und Verantwortung dafür übernehmen

Die im vorherigen Schritt gesetzten Ziele sollte man nicht nur mit sich selbst vereinbaren. Das verleitet dazu, es als Niederlage abzutun aber weiß ja keiner. Man sollte seine Ziele beim Abnehmen öffentlich machen und anderen davon erzählen, dass diese einen auch dafür verantwortlich machen können. Poste es auf Facebook, erzähl es Freunden und Verwandten oder sonst jedem, der es hören will (oder auch nicht hören will). Solange du zu deinem Ziel stehst und es verfolgst gibt es keinen Grund, sich zu schämen. Du bist vielleicht immernoch übergewichtig, aber du tust jetzt was dagegen, und DAS ist es, was zählt!

Doch hier gibt es noch eine Sache zu beachten. Gerade Verwandte und Freunde machen oft den Anschein, als stünden sie voll hinter einem was das Abnehmen betrifft. Kommentare wie „Wow, find ich super, dass du das machst“ und „Toll, ich könnte das nicht“ sind an der Tagesordnung. Und letzterer ist auch genau das Problem. Oft sind die Leute neidisch, dass DU den Schritt zum Abnehmen machst und sie selbst das vielleicht schon jahrelang wollen, aber einfach ihren Hintern nicht von der Couch bekommen. Genau diese Freunde unterstützen dich dann zwar vordergründig, doch nebenbei bieten sie dir Süßigkeiten beim DVD Abend an oder sagen Sachen wie „Ach quatsch, einmal kannst du doch über die Stränge schlagen„. Natürlich kannst du das, aber wann du das tust bestimmst immernoch DU.

 

Vergleiche dich nicht mit der Zukunft

Während man am Abnehmen ist, sollte man sich nicht mit der Zukunft vergleichen. Das bedeutet man sollte nicht denken „Schade, dass ich noch nicht schlank bin.“, das demotiviert einen selbst. Für Motivation sollte man sich mit der Vergangenheit vergleichen. Wo komme ich her, was habe ich bereits geschafft. Dadurch hat man einen Grund, stolz auf sich selbst zu sein und sieht auch, dass es gar nicht so schwer ist, wie man anfangs dachte. Also – lieber denken „Wow, ich habe schon 5kg abgenommen“.

Erfolg ist die beste Motivation

Der Faktor, der mir selbst beim Abnehmen am meisten geholfen hat, war der Erfolg. Nachdem die ersten Kilos relativ schnell gingen habe ich gesehen, das was ich hier mache funktioniert. Und es war gar nicht so schwer. Also warum aufhören? Nach einiger Zeit kam ich an den Punkt wo ich gedacht habe „Jetzt wär ich ja schön blöd, wenn ich noch aufhöre, nachdem ich soviel geschafft habe„. Und irgendwann war der Punkt erreicht, an dem ich überzeugt war, dass ich wirklich schlank sein kann (eine Überzeugung, die mir davor 24 Jahre lang gefehlt hat, da ich immer ein wenig übergewichtig war). Und diese Überzeugung hält bis heute an, der wichtige Punkt dabei ist: Nicht aufhören! Auch wenn man sich zwischendurch mal ein paar Wochen schlechter ernährt und vielleicht sogar wieder ein paar Pfund zunimmt (grade zur Weihnachtszeit passiert das ja sehr gern), danach weitermachen und man wird wieder durch die Ergebnisse motiviert.

 

Hast du eigene Tipps, wie du dich zum Abnehmen motivierst? Schreib mir doch einen Kommentar unter dem Artikel.

2 Kommentare zu „Abnehmen: Motivationstipps“

  • Echt nützlicher Beitrag, danke dafür! Und auch danke für den Tipp mit dem Trinken- werde es gleich mal versuchen.

    lg

  • Frank:

    Gerne. Das Wichtigste (egal ob beim Abnehmen oder Trinken) ist immernoch: nicht aufhören. 🙂 Wenn du es mal wieder ein paar Tage vergisst, einfach weitermachen sobald du dich dran erinnerst.

    Frank

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